Fotos und Gedanken
von
 Oli Lou Kramer


Analog-out.

Vor etwa eineinhalb Jahren schrieb ich, nachdem ich mir eine Nikon F5 gekauft hatte: „Alte Liebe rostet nicht, sagt man. So ist es wohl bei mir mit der analogen Fotografie.“

Unterschreiben würde ich diese Aussage immernoch. Doch ich ordne ihr (aktuell) meine Herangehensweise an die Fotografie nicht (mehr) unter. Liebe um jeden Preis? Das Werkzeug über dem Prozess? Nope.✖️ Gerade beschäftige ich mich im Zuge von The Projekt™ mit  ringelmiez (🤫) tiefergehender und auch mal wieder theoretischer mit der Fotografie. Ich überlege mir Ansätze und reflektiere, was ich mit all den Kameras, den Objektiven, den Filmen bzw. den Sensoren, welche bisher durch meine Hände gingen, wie umgesetzt habe.

Die analoge Fotografie ist eine wunderbare Methode um zu Entschleunigen, sich zu Fokussieren und vor allem, um das (fotografische) Sehen zu lernen. Und ja, viele meiner schönsten Bilder habe ich auf Film aufgenommen. Doch all der damit einhergehende Overhead (die Filmauswahl oder das Mitführen eines zweiten Bodies, das Entwickeln, das Scannen und das Archivieren) und auch das coole Film-Hipster-Klischee, dem ich nur zu gern auf den Leim gehe, bremsen mich und bringen mich nicht ins Tun. Deshalb ist meine Methode in diesem Fall – wie so oft – der klare Cut: Ich trenne ich mich von meiner Nikon F5.

Ich neige nicht dazu mich mit Dingen zu umgeben, die nicht unmittelbar genutzt werden. Würde ich das tun, wäre ich heute sicher um einige tausend Euro reicher, denn die beiden Leica M3 die ich einst besaß, wären derzeit das fünffache Wert. 🙈 Doch ich brauche den klaren Blick auf meine Vorhaben, möchte an meinem persönlichen Minimalismus-Ziel festhalten und rational weiß ich sehr genau, was für meine derzeitigen Ansprüche das richtige (fotografische) Werkzeug ist: Meine Nikon D600, die ich nahezu blind bedienen kann, mit zwei Objektiven, deren Stärken und Macken ich in- und auswendig kenne.

In diesem Sinne: Ich bin dann mal draußen! 👋🌲


(Fake) Infrarot-Fotografie.

Tauwetter, leichter Nebel und mystisches Licht. ☁️ Perfekte Voraussetzungen für einen kleinen Test der (gar nicht mehr ganz so neuen) Simulationen für Infrarot-Filter in der VSCO-App. Normalerweise ist es mein Ansinnen die Natur so einzufangen, wie ich sie (hochformatig) sehe, doch diesem surrealen Look kann ich durchaus etwas abgewinnen. Vor allem zu dieser Jahreszeit. ❄️

Da ich so großartiges Feedback zu dieser Serie erhalten habe, gibt es einige Bilder nun auch als Print im Shop.

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Hey, ich bin Oli! Ich lebe in Frei­burg, be­schäf­tige mich beruf­lich mit Energie und doku­mentiere meinen Blick auf die Welt.