





Der Wald meiner Kindheit. Damals riesig. Heute in zwanzig Minuten durchquert.






A little camera ended up in my pocket again. I used to have one years ago but sold it in the hunt of more Pixels. The original Sony RX100 (from 2012) is one of the best-selling digital cameras of all time, so you can buy it for very little money now. 📷
I think it’s only now, years later, that I can appreciate the genius of this versatile camera.
Kürzlich startete ich – zielstrebig wie ich ich bin – wieder ins Berufsleben. Irgendwas mit Computern. Alles wie immer und doch ganz anders. 💁 Und natürlich holte mich, trotz Maske im ÖPNV und beim Einkaufen, schon in Woche 3 (m)eine (erste) Corona-Infektion auf den Boden der Tatsachen, nachdem eine depressive Episode es vergeblich versucht hatte. Also Fieberträume, Punkte an Raufasertapete zählen und dabei die selbstbestimmten und bewegungsreichen Tage noch mehr vermissen, als zuvor im Modus Bett-Küche-Büro-Küche-Bett. Seit gestern dann endlich deutliche Besserung und heute: Sonne! Egal wie sehr die Lunge bergan bei -6°C auch rebellierte, ich musste raus und ungeweinte Tränen taten selbiges, ob der Schönheit von Natur und Wohlgefühl in eben dieser. 🥲
















Ein blauer Rindenpilz. Auf unserem Acker! Das mykologisch-naturbegeisterte Herz hüpft. 💙 Entdeckt habe ich ihn zufällig, als wir am vergangenen Samstag beim Brennholz machen und Vorbereiten von Baumaßnahmen so einiges an Holz bewegt und für weitere Totholzhaufen aussortiert haben. An einem armstarken Stück Totholz waren die indigofarbenen Fruchtkörper des Holzzersetzers nicht zu übersehen.
Obwohl die Bewunderung für den Pilz und die Freude über meinen Fund am Samstag groß war, habe ich mich erst gestern näher mit ihm beschäftigt. Ich fand heraus, dass er in Deutschland eine seltene Art ist, als “gefährdet” gilt und er für gewöhnlich wärmebegünstigte, feuchte Laubwälder mag. Also bin ich heute – bei Regen und Sturm – nochmal zum Acker, habe die Lage des Holzes, auf dem er es sich gemütlich gemacht hat, kontrolliert und für etwas Wetterschutz gesorgt, sowie noch passendes Holz (Ahorn und Haselnuss) zur hoffentlich weiteren Ausbreitung in den Totholzhaufen integriert.
Klingt verrrückt? Jap, und ich liebs!












Regenwahrscheinlichkeit von 97%. Doch der Lieblingsplatz am Fuße des Kandels geht immer. Zwei Stunden lang das regelmäßige Klopfen des Regens auf der Kapuze gespürt. Zugleich sehr viele Eindrücke (und Halbwissen) aus dem wunderbaren Buch „Verwobenes Leben“ von Merlin Sheldrake im Kopf. Schmetterlings-Tramete und Nebelgrauer Röteltrichterling, (Herbst)Rotfußröhrling und Riesenschirmling in der Hand, unter der Nase und unterm Messer. 🍂
















Vor einiger Zeit (Jahren) hatte ich so ein Ding am Laufen, dass ich viele nennenswerte Erhebungen des südlichen Schwarzwaldes (Schauinsland, Kandel, Thurner, Feldberg, Hochblauen, Rinken, Notschrei, Kreuzweg und Belchen) mit dem Rennrad erklimmen wollte und schlussendlich auch getan habe. ✅
Eine ähnliche Liste könnte ich mir so langsam für die nur zu Fuß erklimmbaren Erhebungen anlegen. In dieser Woche hätte ich dann den Hinterwaldkopf streichen können. Möchte man Komoot glauben, wohl ein recht gehypter Berg. Meine Wanderbegleitungen und ich hatten ihn glücklicherweise für uns allein. Außerdem sahen wir den ersten Schnee in Richtung Rinken und Feldberg (beide schon bestiegen 🥾) und fanden Stinkmorcheln (welche bei ihrem Weg ans Tageslicht, eine Kraft erzeugen können, mit der man einen 130 Kilogramm schweren Gegenstand heben könnte). #pilznerdism
















Ich saß heute auf einem 873 Meter hohen Spitzen Stein, streichelte Trompetenmoos und starrte fasziniert auf einen leuchtend gelben Schleimpilz. ⛰️












Einen Fußweg benutzen: 5 CHF. Knapp 200 Meter mit einem Boot in die Gischt des Wasserfalls schippern: 15 CHF. Kann man machen, kann man auch als vollkommene #Kapitalisierung (oh, der Schweizer Tourismus-Verband wird mich lieben) von Natur abtun. 🤑
Ansonsten wurde an dieser Stelle bereits alles zum Thema Eventisierung von Natur gesagt. 💁