







James Clavell (Shōgun)
Baptiste Morizot (Philosophie der Wildnis)
Ray Bradbury (Zen in the Art of Writing)
Eigentlich habe ich es nicht so mit Schnee. Schon gar nicht Ende April, nachdem ich bereits drei Wochenenden in Folge in Shorts und T-Shirt unterwegs war. Dafür habe ich es umso mehr mit Kontrasten. Und die waren es, die mich heute zu einer Fototour rund um „meine“ über alles geliebten Zweribach-Wasserfälle motiviert haben. Meine Vorstellung von Kontrasten zwischen frischem, frühlingshaftem Grün und frischem Schnee wurde Realität und war allgegenwärtig. Wohin mensch auch sah, eine geradezu magische Kulisse umgab mich. 🤩
Den nicht vorhandenen Fußspuren nach zu urteilen, war ich die einzige Person, welche sich dieses Schauspiel heute Vormittag angesehen hat. Kaum hatte ich den höchsten Punkt der Wasserfälle erklommen, tauchte für wenige Minuten auch noch die Sonne auf und verwandelte die Szenerie. Von tiefstem Winter in kraftvolles Frühlingserwachen und wieder zurück – innerhalb von Sekundenbruchteilen. ✨
















Mit der Sonne kam auch ein kleiner Temperaturanstieg. Viele der magischen Szenen des Aufstiegs waren beim Abstieg schon nicht mehr vorhanden. Dafür gab es mehr vom fies-feucht-kalten Schneematsch, welcher mir regelmäßig in den Nacken tropfte.















Diesmal unterwegs auf einer eher unspektakulären Route, die es mangels üblicher Wanderattraktionen (Wasserfall, Bannwald, Felsformationen, …) wohl kaum in einen Wanderführer schaffen würde. Doch die Natur hat geliefert. ✨ Den Wald durchleuchtende Sonnenaufgangsmystik, Abkühlungsnebel mit Nebelmeer à la Caspar David Friedrich und die ersten Frühlingshaften Details, die sich kontrastreich vom bald endenden Winter-Grau-Braun abheben.












It will have been one of the last bike rides of the year. It was also the first ride with my partner 1lennz on his own Brompton. On just over 50km through France we saw kingfishers, green woodpeckers and jays. We rode along turquoise canal waters, through soft winter light and under a sky of transflag colours. 🏳️⚧️















Der Sommer im Schwarzwald ist wunderschön. Der Frühling recht unspektakulär. Der Herbst eine einzige Farbenexplosion, deren Schönheit vollumfänglich aufzusaugen man nicht in der Lage ist. Und der Winter, vor allem ein eher warmer, ist einfach nur magisch. Unsere kleine Wanderung um die Spitze des Kandels kam mir vor, wie sich langsam entwickelnde Farbfotos. Mit jedem Meter erschlossen sich mir neue Details und die Farben wurden intensiver.